Biografie: Erich Chotzen

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Erich
Erich Chotzen wird am 28. Januar 1917 als dritter Sohn von Elsa und Josef Chotzen in Berlin-Wilmersdorf geboren. Er wächst mit seinen beiden älteren Brüdern Eppi und Bubi und seinem jüngeren Bruder Ulli in der Johannisberger Straße auf. Sein zweites Zuhause wird der benachbarte Sportplatz des BSV 92.

Mit dem Machtantritt der Nationalsozialisten 1933 wird dem begabten Schüler vom Lehrerkollegium des Heinrich-von-Kleist-Gymnasiums "nahegelegt", die Schule zu verlassen.
Trotz seiner guten Leistungen werden ihm Abitur und Studium wegen seiner - wie es hieß -"nichtarischen" Abstammung verwehrt.

Ende der 1930er Jahre lernt Erich Ilse Schwarz kennen und verliebt sich in sie. Beide heiraten im November 1941.

Nur zwei Monate später erhält Erichs Schwiegermutter die Aufforderung, sich zur Deportation nach Riga bereit zu halten. Erich und Ilse melden sich freiwillig, um die Mutter zu begleiten. Wenige Monate später werden dort alle drei ermordet.